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Biken und Umweltschutz – ein Widerspruch?

Biken und Umweltschutz – ein Widerspruch?

Laut aufheulende Motoren, knatternder Auspuff und qualmende Vergaser: Motorräder genießen unter Umweltschützern nicht den besten Ruf. Gemessen an heutigen Emissionsstandards sind viele ältere Modelle zugegeben regelrechte „Drecksschleudern“. Allerdings nutzen die meisten Biker ihre Maschinen saisonal und hauptsächlich zu Vergnügungszwecken. Und angesichts der heißgeliebten Spritztouren ins Grüne kann auch von fehlendem Umweltbewusstsein eigentlich keine Rede sein, oder?

Ökologisch fahren?

Als Freizeitfahrzeuge spielt bei Zweirädern die energieeffiziente Konstruktion meist nur eine untergeordnete Rolle. Selbst neue Modelle mit Hybrid- oder Elektroantrieb können was den Verbrauch angeht kaum mit dem Pkw-Segment mithalten. Ist ökologisches Fahren auf zwei Rädern also überhaupt möglich, ohne dass der Spaß verloren geht?

Die Antwort lautet ja! Für energiesparendes Fahren gilt auch für Zweiräder grundsätzlich: Maximaldrehzahl vermeiden und untertourig fahren. Versuche, die optimale Drehzahl zu halten und frühzeitig hochzuschalten. Vorausschauendes Fahren hilft, unnötiges oder zu heftiges Bremsen zu vermeiden. Beschleunigen macht Freude, keine Frage, aber alles zu seiner Zeit: Wenn Du innerorts etwas weniger Gas gibst, freuen sich auch die Anwohner. Gleichmäßiges Fahren heißt nicht zwangsläufig Schleichen.

Wenn Du nicht gerade auf Reisen bist, solltest Du Koffer und Topcase abbauen, denn zusätzliches Gewicht bedeutet zusätzlichen Verbrauch! Auch der Luftdruck in den Reifen wirkt sich unmittelbar auf den Spritverbrauch aus und sollte von Dir regelmäßig kontrolliert werden.

Anders als bei Autos ist es zwar nur bedingt möglich (und nicht immer gewollt), während der Fahrt große Mengen Sprit einzusparen. Dafür können Biker aber an anderer Stelle der Umwelt etwas Gutes tun.

Wäsche

„Wenn Gott gewollt hätte, dass ein Motorrad sauber sein soll, wäre Spüli im Regen“, so ein nicht nur unter gläubigen Zweiradfans verbreitetes Motto. Wenn es der Maschine dann aber doch einmal an die Wäsche geht, sollte dies auf keinen Fall mal eben in der heimischen Einfahrt passieren. Das „Waschen im Freien“ ist rechtlich heikel und vielerorts strikt verboten. Denn austretende Schadstoffe und chemische Reinigungsmittel finden schnell den Weg ins Grundwasser. Um dies zu vermeiden, verfügen gewerbliche Waschanlagen über spezielle Auffangvorrichtungen und Abwasserentsorgungsanlagen.

Ölwechsel

Viele Biker nehmen die Wartung ihrer Maschine gerne selbst in die Hand. Werkeln, schrauben und basteln bereitet so manchem fast genauso viel Freude wie das Fahren. Doch wer auch den Ölwechsel in den eigenen vier Wänden vornimmt, sollte auch der Umwelt zuliebe entsprechende Vorkehrungen treffen. Auffangwannen sind für Ölwechsel Pflicht. Das Altöl kannst Du natürlich nicht einfach wegschütten, sondern musst es fachgerecht entsorgen. Das funktioniert ganz einfach, denn alle Verkaufsstellen und Werkstätten sind gesetzlich verpflichtet, Dir Altöl sowie leere Behälter abzunehmen.  

Wir legen schon während der Ausbildung großen Wert darauf, Dir eine energiesparende Fahrweise zu vermitteln: {userUrl/kontakt}